Danke Frau Koitsch

​„Man muss es mit dem Herzen wollen“ (Zitat: Jacqueline Koitsch)

Am 20. März 2025 wurde Jacqueline Koitsch nach 16 Jahren engagierter Tätigkeit als Ortsvorsteherin von Großgrabe feierlich verabschiedet. Die gebürtige Schwepnitzerin lebt seit 38 Jahren in Großgrabe und hat die Eingemeindung der Ortschaft in das Stadtgebiet Bernsdorf hautnah miterlebt. Als sich im Juni 2009 niemand fand, der das Amt des Ortsvorstehers übernehmen wollte, zögerte die ehemalige Elternsprecherin nicht lange und trat entschlossen an, um die Geschicke ihres Heimatortes zu lenken.​

In ihrer Amtszeit initiierte sie zahlreiche Projekte, die das Ortsbild und das Gemeinschaftsleben nachhaltig prägten. Eines ihrer ersten Vorhaben war in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde die Errichtung eines neuen Spielplatzes. Unter ihrer Leitung wurden zudem der Lindengarten umgestaltet, das Dorfgemeinschaftshaus renoviert und die Räume des Jugendclubs neu gestaltet. Besonders am Herzen lag ihr stets das Zusammenleben und der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. So belebte sie das traditionelle Zampern als Familienveranstaltung wieder, wodurch viele neue Freundschaften entstanden sind.​

Jacqueline Koitsch betonte stets, dass diese Erfolge nur durch die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Menschen möglich waren. Ohne die Unterstützung von Gabriele Witschaß, den Kämmerern, dem Stadtrat und ihrem Ortschaftsrat wären viele Projekte nicht realisierbar gewesen.​

Nun übernimmt ihr Neffe, Florian Scheibe, das Amt des Ortsvorstehers, wodurch die Verantwortung in der Familie bleibt. Jacqueline Koitsch steht ihm selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite. Ein Ratschlag, den sie selber über die Jahre gelernt hat und ihm mit auf den Weg gibt, lautet: „Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ Für sie war jedoch stets wichtiger: „Man muss es mit dem Herzen wollen.“ Dieses Motto lebte sie insbesondere, als Großgrabe Mitglied im Abwasserzweckverband werden sollte und dies erst nach langen Verhandlungen möglich war.​

Ein Comeback als Ortsvorsteherin schließt sie aus. Sie freut sich darauf, sich nun ihrer Familie und ihrem neuen Hobby, dem Hundesport, zu widmen. Der Bürgermeister und die Stadtverwaltung bedanken sich herzlich für die wundervolle Arbeit, die Jacqueline Koitsch geleistet hat, und wünschen ihr alles Gute für ihre zukünftigen Ziele im Leben.

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